10.04.2026
Großes Interesse und lebendiger Austausch bei der zweiten Brückenschlag-Konferenz
Die zweite Brückenschlag-Konferenz am Mittwoch, 25. März 2026, knüpfte erfolgreich an ihre Premiere im vergangenen Jahr an. In der Schlosserei im Zentrum Altenberg kamen über 100 Interessierte zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen im Brückenschlag-Gebiet zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Nach der Begrüßung durch Bezirksbürgermeister Ralf Bohnes und Micha Fedrowitz vom Stadtteilmanagement, gab Christoph Hülsebusch, Bereichsleiter Stadtplanung bei der Stadt Oberhausen, unter dem Titel „Fortschritt durch Planung“ einen Überblick über den aktuellen Stand sowie die zukünftige Entwicklung des Brückenschlags als langfristige Strategie.
Anschließend bot die Veranstaltung vor allem eines: einen kompakten und zugleich vielfältigen Überblick über laufende Projekte und Initiativen im Stadtteil. An insgesamt zehn Themenstationen konnten sich die Besucher*innen gezielt informieren und direkt mit Fachleuten austauschen.
Im Fokus standen dabei insbesondere die großen baulichen Maßnahmen im Gebiet, darunter die Umgestaltung der Marktstraße und des Altmarkts sowie der aktuell stattfindende Umbau des LVR-Industriemuseums. Auch die Gestaltungssatzung für die Marktstraße, die in Zukunft Immobilien- und Geschäftseigentümer*innen Leitplanken für die Gestaltung ihrer Fassaden bieten soll, wurde intensiv diskutiert. Darüber hinaus stellte das Stadtteilbüro seine Arbeit vor und informierte über Fördermöglichkeiten wie den Verfügungs- und Projektfonds sowie über Beratungsangebote der Stadtteilarchitekten, etwa im Rahmen des Hof- und Fassadenprogramms.
Ergänzt wurde das Programm durch viele Beiträge von Initiativen und Trägern aus dem Brückenschlag-Gebiet: Projekte wie das Smart-City-Projekt „Human Library“, der Supermarkt der Ideen sowie soziale Einrichtungen wie die Kurbel mit ihrem Projekt „KinderAkademie“ präsentierten ihre Arbeit und luden zum Austausch über soziales Miteinander und ehrenamtliches Engagement ein.
Eine besondere Rolle spielte in diesem Jahr die Ausstellung eines Studierendenprojekts der Hochschule Düsseldorf. Angehende Architekt*innen hatten sich im Rahmen ihres Studiums mit einer möglichen Umnutzung des Gebäudes der Paketpost am Bahnhof beschäftigt. Eine Auswahl ihrer Ideen und Visionen konnte anhand von Modellen und Plänen bestaunt werden.
Die Konferenz wurde von vielen Besucher*innen genutzt, um Fragen zu stellen, Anregungen einzubringen und eigene Perspektiven zu teilen. Der direkte Dialog zwischen Bürgerschaft, Projektverantwortlichen und lokalen Akteur*innen stand dabei im Mittelpunkt und wurde rege wahrgenommen.
Auch die zweite Auflage der Brückenschlag-Konferenz hat gezeigt, dass das Format auf großes Interesse stößt. Daher wird die Veranstaltung auch im kommenden Jahr als offene Plattform für Information, Dialog und Austausch fortgeführt.

Erläuterung durch Christoph Hülsebusch

Teilnehmende an der Veranstaltung

Entwürfe zur Paketpost

Thementische
