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Aus dem ehemaligen, unter Denkmalschutz stehenden Kino „Europa-Palast“ wird derzeit ein multifunktionaler Veranstaltungssaal geschaffen. Der neue Multifunktionsraum wird vielseitige kulturelle Aktivitäten erlauben und damit neue Formate verschiedener Künste und kultureller Veranstaltungen ermöglichen.

Die Marktstraße als zentrale Einkaufsmeile der Oberhausener Innenstadt weist seit einigen Jahren herausfordernde Entwicklungen auf. Um die zentrale Handelslage Oberhausens zu stärken, wurde zunächst ein Nutzungs- und Gestaltungskonzept für die Marktstraße entwickelt. Die darauf aufbauenden Maßnahmen haben das Ziel, eine Aufwertung der privaten und öffentlichen Räume im Bereich Marktstraße zu bewirken. Erste Projekte wurden bereits erfolgreich umgesetzt, weitere werden in der nahen Zukunft realisiert.

Ziel des Projektes ist es, das LVR-Industriemuseum als eines der auch zukünftig international führenden Museen seiner Art zu positionieren. Die Maßnahmen zielen auf eine Erneuerung im Hinblick auf Flexibilität, Energie, Barrierefreiheit und Sicherheit, vor allem aber auf eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Sonderausstellungen und Begleitveranstaltungen ab. Zusätzlich sollen auch der Freiraum des Zentrums Altenberg aufgewertet und die alte Walzhalle als multifunktionale Versammlungsstätte entwickelt werden.

Die Auswirkungen des Klimawandels zeigen sich zunehmend auch auf lokaler Ebene. Vor diesem Hintergrund wurde das Grünstrukturen-Entwicklungskonzept erarbeitet, das u. a. konkrete Maßnahmen vorschlägt, die speziell die Oberhausener Innenstadt im Umgang mit den Folgen des Klimawandels stärken sollen. Erste Maßnahmen sind bereits umgesetzt. Die Anpassungsvorschläge betrachten neben den städtischen Grün-, Frei- und Erholungsflächen auch Potenziale, die sich im privaten Raum ergeben.

Kinder stellen eine wichtige Zielgruppe dar, wenn es um sozialpräventive Maßnahmen geht. Ziel des Projekts ist es, einen Stadtplan speziell für die Bedürfnisse von Kindern zu entwickeln. Er soll ihnen helfen, ihren Stadtteil näher kennenzulernen, den eigenen Bewegungsradius zu vergrößern und die für sie interessantesten Orte zu erkunden. Die Besonderheit des Projekts: Kinder einer 5. oder 6. Klasse können an der Gestaltung des Plans mitwirken.

In der Oberhausener Innenstadt sind Bürger/innen mit den unterschiedlichsten Verkehrsmitteln unterwegs. Nicht an allen Stellen der Innenstadt sind die Bedingungen dabei für alle Teilnehmer/innen des Straßenverkehrs gleich gut. Vor dem Hintergrund des Klimawandels möchte die Stadt Oberhausen auf Grundlage des Nahmobilitätskonzepts insbesondere das Zufußgehen und Radfahren sowie die vermehrte Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) stärken.

Die denkmalgeschützte Arbeitersiedlung Gustavstraße weist einen erheblichen Sanierungsbedarf auf. Aus diesem Grund soll eine umfassende, insbesondere energetische Sanierung des Gebäudebestandes erfolgen. Darüber hinaus werden die Wohnungsgrundrisse und auch die Gebäudeausstattung an heutige Standards angepasst und der Freiraum in der Siedlung verschönert. Ziel der Stadt ist es, die Umsetzung mit den Mieterinnen und Mietern gemeinsam zu entwickeln.

Um der zentralen Innenstadtlage von Alt-Oberhausen mit einem „Brückenschlag“ zwischen Behördenviertel, Geschäftslagen, Bahnhofsbereich, Industriemuseum, Altenberggelände und weiteren angrenzenden Lagen von Lirich Süd die Qualität beizumessen, die es verdient, ist ein städtebaulicher Ideenwettbewerb geplant. Entstehen soll dabei ein Raumbild als „Eingangstor zur Innenstadt“. Der Auftakt für den Wettbewerb ist im Jahr 2020 vorgesehen.

In Kooperation mit der Arbeitsgelegenheit „Einkaufsservice“ der RUHRWERKSTATT leistet das Stadtteilbüro Brückenschlag einen Beitrag zur Stärkung und Verbesserung insbesondere des Programmgebietes Brückenschlag in Oberhausen. Im Rahmen dessen bekommen (langzeit)arbeitslose Menschen die Gelegenheit, Erfahrungen in beruflichen Tätigkeiten zu sammeln und erhalten Hilfe und Unterstützung auf dem Weg in den ersten Arbeitsmarkt.