Stadtteilservice

Mit der Konzeption des „Stadtteilservice“ verfolgt das Stadtteilbüro Brückenschlag zwei Ziele: Die qualifizierte Beschäftigung von Arbeitslosengeld-II-Empfänger/innen und die Verbesserung der öffentlichen und sozialen Infrastruktur im Quartier Brückenschlag. Mit Hilfe der „GemeinWohlArbeit“ der RUHRWERKSTATT leistet das Stadtteilbüro Brückenschlag einen Beitrag zur Stärkung und Verbesserung insbesondere des Sozialraumes Brückenschlag in Oberhausen. Gleichzeitig bekommen arbeitslose Menschen die Gelegenheit, Erfahrungen in beruflichen Tätigkeiten zu sammeln und erhalten Hilfe und Unterstützung auf dem Weg in den ersten Arbeitsmarkt.

Die Einsatzfelder des Stadtteilservices sind darauf ausgerichtet, einen gesellschaftlichen Mehrwert für die soziale und ökologische stadtteilnahe Infrastruktur zu erbringen. Im Mittelpunkt stehen dabei wettbewerbsneutrale Leistungen zur Verbesserung des Erscheinungsbildes öffentlicher Räume sowie die Steigerung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.

Konkret bedeutet dies, dass eine Kleingruppe von Teilnehmenden regelmäßig durch das Quartier geht. Dabei achten sie im Besonderen auf Missstände im Wohnumfeld, die sie dokumentieren und deren Beseitigung/Reparatur direkt in Auftrag geben. Durch ihre Arbeitskleidung werden sie für die Bevölkerung gut erkennbar sein und können im direkten Kontakt auf Missstände angesprochen werden oder Anregungen und Beschwerden entgegennehmen.

Die Aktivitäten werden dabei mit dem Stadtteilbüro Brückenschlag u.a. hinsichtlich der Inaugenscheinnahme bestimmter Orte und Bereiche, dem Nachgehen von Hinweisen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Weiterleitung von festgestellten Missständen an die zuständigen Stellen abgestimmt.

Bei konkreten Hinweisen melden Sie sich gerne im Stadtteilbüro Brückenschlag bei André Decker.

Der „Stadtteilservice“ ist eine AGH-Maßnahme, welche durch das Jobcenter Oberhausen finanziert wird. Eine Arbeitsgelegenheit (AGH) ist eine Eingliederungsmaßnahme für erwerbsfähige Leistungsberechtigte, in der die Teilnehmer/innen zusätzliche, im öffentlichen Interesse liegende und wettbewerbsneutrale Arbeiten verrichten. AGH begründen kein Arbeitsverhältnis und stellen keine Gegenleistung für erbrachte Sozialleistungen dar.